Oliver Stotz
Dipl. Des.
stotz-design.com
Besenbruchstraße 6
42285 Wuppertal
Deutschland
info @ stotz-design . com
Organisationen
Verband Dt. Ind. Designer e.V.
Schwerpunkte
Industrial-Design
Corporate-Design
Profil
stotz-design.com bietet Unternehmen im Bereich Industrial-Design und Corporate-Design einen Fullservice an und beraet und betreut Unternehmen bei Innovationen und Neuentwicklungen.
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Besenbruchstraße 6
42285 Wuppertal
Deutschland
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Ariadne/Orientierungssystem für blinde Leistungssportler
Das Orientierungssystem Ariadne ermöglicht es Blinden oder stark Sehbehinderten auch ohne Hilfe durch Sehende zu trainieren.
2002
Referenz
Nummer: 816
vom 16.01.2007
erz.: 16.01.2007
Nummer: 816
vom 16.01.2007
erz.: 16.01.2007
Schutzrechte
Der Entwurf ist Urheberrechtlich und als patent geschützt.
Alle Rechte liegen bei stotz-design.com und Keith& Koep GmbH.
Alle Rechte liegen bei stotz-design.com und Keith& Koep GmbH.
Beschreibung des Design
Immanuel Chi und Oliver Stotz von stotz-design.com hatten 1998 die Idee ein Leitsystem für Blinde Sportler zu entwickeln.
In Kooperation mit der Firma Keith & Koep Elektronik / Wuppertal und der Bergischen Universität Gesamthochschule Wuppertal, FB Elektrotechnik und mit Fördermitteln des Bundesinstituts für Sportwissenschaften (BISP) wurde die Idee zur Serienreife entwickelt.
Sich so frei wie möglich im Raum bewegen zu können zählt zu den Elementarbedürfnissen des Menschen. Durch körperliche Behinderungen werden der Mobilität jedoch häufig dramatische Grenzen gesetzt. Bei Blinden wird die Mobilität ausschließlich durch den Verlust visueller Wahrnehmung eingeschränkt.
Bislang war blinden Sportlern die Ausübung von Laufsportarten nur möglich, wenn sie ein sehender Läufer begleitet hat, der diesen mit einem von Hand zu Hand gehaltenen Band geführt hat. Damit war Blinden das autarke Ausüben von Laufsportarten nur unter Zuhilfenahme von Sehenden möglich.
Das Orientierungssystem Ariadne ermöglicht es Blinden oder stark Sehbehinderten auch ohne Hilfe durch Sehende zu trainieren.
Ariadne basiert auf einer im Sportstadion verlegten Induktionsschleife. Diese kann von einem am Körper getragenen Gerät geortet werden. Über einen Kopfhörer wird dem blinden Läufer eine Abweichung von der vorgegebenen Laufspur durch Töne signalisiert. Besonderer Handlungsbedarf besteht im Leistungssport, um den Athleten ein autarkes Training zu ermöglichen. Durch das Wegfallen des Führungsläufers kann der Sportler seinen eigenen Laufrhythmus und Laufstil entwickeln.
Markteinführung Ariadne im Bremer Burgwallstadion
Mit der Wiedereröffnung des Burgwallstadions in Bremen am 19. Juni 2002 wurde die erste Ariadne-Laufstrecke realisiert. Blinde Sportler können sich nun erstmalig mit der neuen Freiheit, die ihnen Ariadne gibt, vertraut machen. Die Erfahrungen, die sie sammeln, werden dazu beitragen, dass Ariadne zukünftig zu einem integralen Bestandteil des Blindensports wird.
In Kooperation mit der Firma Keith & Koep Elektronik / Wuppertal und der Bergischen Universität Gesamthochschule Wuppertal, FB Elektrotechnik und mit Fördermitteln des Bundesinstituts für Sportwissenschaften (BISP) wurde die Idee zur Serienreife entwickelt.
Sich so frei wie möglich im Raum bewegen zu können zählt zu den Elementarbedürfnissen des Menschen. Durch körperliche Behinderungen werden der Mobilität jedoch häufig dramatische Grenzen gesetzt. Bei Blinden wird die Mobilität ausschließlich durch den Verlust visueller Wahrnehmung eingeschränkt.
Bislang war blinden Sportlern die Ausübung von Laufsportarten nur möglich, wenn sie ein sehender Läufer begleitet hat, der diesen mit einem von Hand zu Hand gehaltenen Band geführt hat. Damit war Blinden das autarke Ausüben von Laufsportarten nur unter Zuhilfenahme von Sehenden möglich.
Das Orientierungssystem Ariadne ermöglicht es Blinden oder stark Sehbehinderten auch ohne Hilfe durch Sehende zu trainieren.
Ariadne basiert auf einer im Sportstadion verlegten Induktionsschleife. Diese kann von einem am Körper getragenen Gerät geortet werden. Über einen Kopfhörer wird dem blinden Läufer eine Abweichung von der vorgegebenen Laufspur durch Töne signalisiert. Besonderer Handlungsbedarf besteht im Leistungssport, um den Athleten ein autarkes Training zu ermöglichen. Durch das Wegfallen des Führungsläufers kann der Sportler seinen eigenen Laufrhythmus und Laufstil entwickeln.
Markteinführung Ariadne im Bremer Burgwallstadion
Mit der Wiedereröffnung des Burgwallstadions in Bremen am 19. Juni 2002 wurde die erste Ariadne-Laufstrecke realisiert. Blinde Sportler können sich nun erstmalig mit der neuen Freiheit, die ihnen Ariadne gibt, vertraut machen. Die Erfahrungen, die sie sammeln, werden dazu beitragen, dass Ariadne zukünftig zu einem integralen Bestandteil des Blindensports wird.
Awards
Ariadne wurde 1998 mit dem Audi Design Preis ausgezeichnet und vom Design Center Stuttgart im Rahmen der Ausstellung Focus Mobility 2001 prämiert.
